Christa Bartel - 0175 984 85 36 - christa@bewusstseinpferd-bartel.de                                                                                                                            

Das Pferd mit anderen Augen sehen, und dadurch noch beser verstehen!

Warum Pausen so wichtig sind.


Von kleinauf an lernen wir, dass es an einem Tag auch Pausen gibt. In der Krippe, dem Kindergarten, der Schule, der Uni oder auch später im Beruf, immer wieder werden wir daran erinnert "Pausen" zu machen.
Oft wird jedoch leider der eigentliche Sinn und Zweck der "Pause" nicht eingehalten.
Schnell am Schreibtisch das Frühstücksbrot essen bevor das nächste Konferenzmeeting aufgrund der langen Schlange in der nächsten Bäckerei versäumt wird.
Oder, während des Mittagessens drei mal auf dem Firmentelefon angerufen werden, und man geht ran, denn es könnte schließlich wirklich wichtig sein.
Oder, sich während der Mittagspause mit Kollegen über die geplanten Abläufe des nachmittags unterhalten.
Oder, drei Stunden am Stück ohne aufzustehen an dem Aufsatz für die Schule schreiben. Umso schneller ist man ja dann auch fertig.
Oder, oder, oder.....

Es gibt unendlich viele Beispiele und wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann wird dem ein oder anderen auffallen, dass auch sie oder er eine "Pause" gar nicht nutzt um auch wirklich "Pause" zu machen.

Doch was hat das nun mit den Pferden zu tun.

Ziemlich viel.

Erstens ist ein Mensch der unter Stress steht und schwierig zur Ruhe kommt kaum in der Lage gelassen im hier und jetzt dem Pferd zu begegnen.
Dabei ist genau das in der Begegnung mit den Pferden von so hoher Bedeutung.

Zweitens werden die Gewohnheiten aus dem Alltag oftmals im Umgang mit den Pferden wiederverwendet.

Nehmen wir das  "pausieren" zwischen verschiedenen Lektionen.
Haben wir es im Alltag verlernt unsere "Pausen" wirklich für uns zu nutzen und durchzuatmen, dann fällt es uns auch beim Pferd schwieriger dieses zu tun.
Jemandem, der die Wichtigkeit der Pausen für sich ein- und umzusetzen weiß, hat es deutlich einfacher.

Eine "Pause" zu machen bedeutet nämlich, unter anderem auch, in sich (und dem Pferd) hineinzufühlen.
Wie ist in dem Moment die Verfassung?
Wie ist die Atmung, die körperhaltung, die Mimik? (Von beiden!)  
War man verständlich und deutlich genug in seiner Frage/ Bitte um etwas?
Was war richtig schön und hat gut geklappt?

Das sind ein paar Beispiele dafür was man sich aus dem -was gerade war- fragen kann.

Machen wir doch jetzt eine kleine Pause und atmen 10 mal ganz tief ein und aus.
Durch die Nase  ein, ganz tief ein, und durch den Mund wieder aus.
Beim ausatmen könnt ihr euch vorstellen euren negativen Stress und unnötigen Ballast den ihr so mit euch rumschleppt ganz weit weg zu pusten.

"Pausen" sind dazu da um durchzuatmen.
Ist die Verfassung gut, so kann man auch reflektieren was vor der "Pause" gut geklappt hat um darauf weiter aufzubauen. (Bitte  positiv reflektieren.)
Eine Pause sollte über mehrere Atemzüge (beidseits) gehen.
Ja, auch eine im stehen nach einer erfolgreichen Lektion. (Erfolg heißt fürmich schon, dass das Pferd bei neuen Herausforderungen anhand kleinster Mimik und Gestik zeigt das es versteht und bereit ist mitzumachen.)

"Pausen" motivieren.
Sie helfen uns, und den Pferden gestärkt und freier mit neuer Energie weiter zu machen.
Ob 10 Sekunden, oder ein Tag oder eine längere Pause also ein Urlaub, nutzt diese Zeit für euch.
Seid euch bewusst wie wichtig Pausen sind, im Alltag und mit euren Pferden.

Herzlichst eure Christa